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Wohlbefinden in Berlin

Anders leben (lernen): regional, global, ganzheitlich

- Wohlbefinden -

Titelbild des Buches von Daniel Goleman: Soziale Intelligenz
Titelbild des Buches von Alexandra Stross: Gesundheit ist Kopfsache
Titelbild des Buches von Raimar Ocken: Begegnungen und Beziehungen

Wohlbefinden

Es hat wohl jeder Mensch eine (etwas) andere Vorstellung davon, was unter Wohlbefinden zu verstehen ist. Das trägt dazu bei, dass viele Menschen sich nicht wirklich verstehen. Es hat etwas mit Selbst- und Fremdwahrnehmung zu tun. Diese Wahrnehmungen können weit auseinanderklaffen. Das bedeutet, dass das, wie jemand sich selber wahrnimmt, weit davon entfernt sein kann, wie andere ihn wahrnehmen. Um sich wirklich wohl zu fühlen, ist eine sensible Wahrnehmung mit Gleichgesinnten oder ein Einvernehmen mit der umgebenden Natur notwendig. Also, einfach ausgedrückt: Wenn ich jemand mag und positives Mitgefühl mit ihm teile, dann trägt das zu meinem Wohlgefühl bei. Auch schönes Wetter, gutes Essen, angenehme Lektüre und vieles andere mehr trägt dazu bei, dass Menschen sich wohlfühlen (können). Wir haben durch viele Möglichkeiten, unsere Gesundheit zu erhalten bzw. Krankheit zu vermeiden oder wieder herzustellen.

Sexualität

Für viele Menschen (in unserem Lande) trägt die Art und Weise des Umganges mit Sexualität dazu bei, dass sie sich wohlfühlen - oder auch nicht. Im Normalfall ist Sexualität ein menschliches Grundbedürfnis, das der Arterhaltung dient, dem Lusterleben und dem Spannungsabbau. Ich gehe davon aus, dass die meisten Jugendlichen und Erwachsenen hierzulande bei dem Begriff Sexualität an Geschlechtsverkehr - sprich: Sex - denken. Dabei ist dieser letztlich vordergründig gar nicht so wichtig. Der Wunsch nach Körperkontakt in Form von streicheln und gestreichelt werden, in die Arme nehmen und genommen werden, gegenseitig die Hände halten und Ähnliches mehr, ist beliebt bei Jung und Alt und steigert das Wohlbefinden - wenn 's gut läuft. Ist ein Mensch diesbezüglich unterversorgt so stellt sich das in Form von Unleidlichkeit, Aggressivität, Suchtmittelgebrauch, Krankheit, Quasseln, Herumalbern und/oder Depressivität dar.

Foto: Mann auf einer Bank sitzend und in die Weite schauend, neben einer Frau aus Stein, die in den Himmel schaut.

Treue

In unserem Kulturkreis bezieht sich das Wort Treue in Ehen und eheähnlichen Beziehungen darauf, dass der/die Eine oder beide Personen nicht "fremdgehen" dürfen. Das bedeutet, dass sie mit keinem anderen Menschen erotische Gefühle teilen dürfen. Ein Armutszeugnis. Diese Vereinbarung führt spätestens dann zu Problemen, die sich langfristig in Krankheit oder Gewalt auswachsen, wenn eine der beiden Personen keine (genitale) Sexualität mehr ausüben will oder kann. Was macht derjenige, der noch diesbezügliche Lust verspürt, dann?

Wer Treue braucht, verbirgt darin Unsicherheit und Selbstwertstörung. Chefarzt Dr. med. Hans-Joachim Maaz in: "Der Gefühlsstau", Knaur Verlag (1992)

Ein konstruktive Art der Treue besteht dann, wenn sich Personen darauf einigen, dass sie ihren Partner/ihre Partnerin nicht gegen eine/n Anderen eintauschen. Es gibt also keine "Bäumchen-wechsel-dich"-Situation. Wenn eine Zweierbeziehung mit den Jahren ihre Gemeinsamkeiten verliert, also das, was sie teilen wollen/können abnimmt, dann ist es an der Zeit, sich zu trennen. Das hat nichts mit einer anderen, in diesem Fall: Dritten Person, zu tun. Halten die Personen trotz des Verlustes ihrer gemeinsamen Interessen aneinander fest, so ist die Gefahr groß, dass Autoaggressionserkrankungen, senile Demenz, Krebs oder Alkoholismus entstehen.

Armutsbewusstheit

Gesundheit ist Ausdruck von Wohlgefühl. Anmerkend sei darauf hingewiesen, dass es Menschen gibt, die krank sind und von sich behaupten, dass sie sich wohlfühlen. Von denen rede ich hier nicht, weil die sich auf einer Wahrnehmungsebene befinden, als die, über die ich hier schreibe. Mir geht es also darum, Mittel und Wege zu finden, froh und gesund zu sein. Auch akut und chronisch kranken Menschen ist dies in vielen Fällen möglich, wenn sie dazu bereit sind, ihren Lebensstil positiv zu verändern. Das erfordert in der Regel, dass negative Glaubenssätze durch positive ersetzt werden. Negative Glaubenssätze lesen sich etwa folgendermaßen:

  1. Das steht mir nicht zu.
  2. Das schaffe ich nie.
  3. Erfolg ist etwas für Große.
  4. Dazu bin ich zu dumm.
  5. Geld ist schmutzig
  6. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
  7. Männer wollen nur bumsen, Frauen sind nur scharf auf 's Geld.
  8. Dass ist Sünde und wird bestraft.
  9. ...
Figürchen (stilisierter Mensch) auf einer Glaskugel liegend, sich entspannend (chillen)

Was können und wollen wir tun?

Wir können uns treffen und kennenlernen. Wenn wir dann feststellen, dass dabei eine gute "Musik" entsteht, schauen wir, was wir teilen können, das heißt, wo gleiche Interessen sind und wie wir diese teilen können. Diese Gemeinsamkeiten können in den Bereichen: Intellektueller-Austausch, Körperkontakt-pflegen, Über-sich-selbst-sprechen-und-austauschen, Essen und Trinken, Singen, Nicht-digitale-Spiele-spielen, Tanzen, Geschichten-erzählen, Theater-spielen, Sich-fort-und-weiterbilden, Gemeinsam-chillen und anderes mehr.

Entscheidend dabei ist, wie wir es tun, nicht was wir tun.

Ab heute bin ich Mitglied in dem Verein Verbundenleben e. V. Dieser hat seinen Hauptsitz in Dortmund und Regionalgruppen, in Wesel, Hannover und Hamburg. Ich würde gerne eine in Berlin ins Leben rufen. Dazu braucht es Mitmacher. Wirst du einer davon, von uns? Bei Interesse nimm einfach Kontakt zu mir auf.

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