Wohlbefinden in Berlin

Lesen, um sich weiterzubilden

- Rezensionen -

Buchempfehlungen (Rezensionen und Zitate)

Seit vielen Jahren bin ich als Ganzheitsmediziner, Gesundheitslehrer und Autor in Wort und Schrift mit der Thematik: "Individuelle und gesellschaftliche Gesundheit und Krankheit aus ganzheitlicher Sicht" befasst.
Hinweis: Diesbezüglich stelle ich hier regelmäßig Rezensionen über Bücher ein, die meiner Meinung nach für dieses Thema von Bedeutung sind. Die Rezensionen werden allerdings nicht archiviert.

Weitere Anregungen zum Lesen findest du hier: Leseempfehlungen


Zitat:

"Die Geschichte lehrt, dass Wahrheit eine Funktion sozialer Übereinstimmungen ist und Menschen auch noch die absurdesten Dinge glauben, vorausgesetzt, dass alle sie glauben."

Harald Welzer: "Selbst denken"


Buchdeckel: Vergiss Alzheimer

Rezension, 08.04.2021
Rezensent: Raimar Ocken

Cornelia Stolze: "Vergiss Alzheimer!"
Untertitel: "Die Wahrheit über eine Krankheit, die keine ist"

Typ: Sachbuch - naturwissenschaftliche Medizinkritik
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3-462-04339-6
Seiten: 245
Erscheinungsjahr: 2011
Preis: 18,99 EUR

Die Autorin:
Cornelia Stolze ist Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin und lebt in Hamburg. Jahrgang 1966.

Vorbemerkung:
Obwohl ich - oder gerade deshalb - kein Anhänger der so genannten Naturwissenschaften bin, sondern mich als Ganzheitsmediziner, wie heutzutage gesagt wird, bezeichne, möchte ich dieses Buch all denjenigen, die schulmedizinisch denken, seien es Laien, Ärzte und andere Heilkundige oder auch so genannte Naturheilkundige, die an die Wahrheiten der Wissenschaftler glauben, besonders ans Herz legen. Warum? Das werden Sie gleich lesen.

Das Buch:
Auf der Rückseite des Buches steht Folgendes zu lesen: "[...] Allein in Deutschland sollen bereits 1,3 Millionen Menschen an dem fatalen Hirnverfall leiden. Doch Alzheimer ist keine Krankheit wie Tuberkulose oder Krebs. Sie ist ein Phantom. Ein gezielt geschaffenes Konstrukt, mit dem sich Ängste schüren, Forschungsmittel mobilisieren, Karrieren beschleunigen, Gesunde zu Kranken erklären und riesige Märkte für Medikamente schaffen lassen."
Wenn Sie sich dafür interessieren, das zu verstehen, dann sollten Sie das Buch unbedingt lesen. Ich empfehle es auch deshalb, weil es Probleme und Machenschaften aufzeigt, die nicht nur bei Morbus Alzheimer anzutreffen, sondern Ausdruck eines kranken Gesundheitssystems sind. Eines Systems, in dem es vordergründig ums Geldverdienen geht und nicht, wie leider immer noch viele Bürger meinen, um die Gesundheit des einzelnen Individuums - sprich: um unser Wohlbefinden.
Es ist ein besseres (gesünderes) Leben möglich, als es mittlerweile allgemein üblich ist in unserem Lande. Dazu ist es zum Beispiel sinnvoll seinen Geist, sein Denken, fit zu halten und sich andere Weltmodelle zu erarbeiten. Umdenken in die richtige - angstfreiere und aufgeklärtere - Richtung schafft bzw. erhält Gesundheit. Was nicht bedeuten soll, dass Sie dann nie krank werden.


Ein Bildeckel zum Thema Corona-19

Rezension 14.03.2021
Rezensent: Raimar Ocken

Buchtitel: Corona
Untertitel: Weiter ins Chaos oder Chance für ALLE!
Typ: Sachbuch - Wissenschaftskritik
Autoren: Ursula Stoll/Stefan Lanka
Verlag: Praxis Neue Medizin
ISBN: 978-3-942689-22-9
Seiten: 212
Erscheinungsjahr: 2. Auflage 2021
Preis: 25 EUR

Autoren:
Ursula Stoll wird nur als Chefin des Verlages benannt, Stefan Lanka ist Virologe.

Buch:
Die Autoren betrachten das "SARS-CoV-2"-Problem aus einer anderen wissenschaftlichen Sichtweise, als die des herrschenden Systems. Wobei deutlich wird, dass ihnen Wissenschaftlichkeit besonders wichtig ist, weil sie davon ausgehen, dass Wissenschaft objektiv sei, was ich verneine, da es keine Menschen gibt, die objektiv sein können, weil wir von unseren Empfindungen (Gefühlen) geleitet werden. Das ist unser Vor- oder Nachteil gegenüber den humanoiden Robotern, den KIs. Diese Maschinen werden uns beherrschen, wenn wir das Spezifisch-Menschliche immer weiter verkümmern lassen. Was dazu führen kann, dass sie uns eines Tages aus Mitleid und Ineffektivität "abschalten". Aber das sind grade nur meine Gedanken, die nicht im Buch vorkommen.
Die Autoren bemühen sich um die Darstellung eines ganzheitlichen Weltbildes. Das finde ich gut, weil wir ein ganzheitliches Weltbild benötigen. Ursula Stoll weißt in diesem Zusammenhang auf Seite 167 auf einen Ausspruch von Albert Einstein hin: "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." Ich gehe davon aus, dass wir diese Aussage personifizieren müssen, um sie besser umsetzen zu können. Deshalb sagen ich: "Wir können unsere Probleme nicht mit derselben Denk- und Handlungsweise lösen, mit der wir sie erschaffen haben."
Der Schwerpunkt ihrer Ausführungen bildet der kritische Blick auf den materiellen Anteil des Verständnisses von Gesundheit und Krankheit. Wobei es hier wiederum speziell um Mikrobiologie geht. Stefan Lanka geht hart mit seinen Berufskollegen um. Er versucht aufzuzeigen, das die schulmedizinische Virologie auf tönernen Füßen steht, weil, so meint er, letztlich "nichts" bewiesen ist. Es gibt seiner Meinung nach keine Viren. Das mag sein Glaube sein, meiner ist es nicht, ebenso wenig wie ich Herrn Drosten, Herrn Lauterbach, Frau Merkel usw. glaube.
Ich habe in der Schule gelernt, dass Viren weder Sexualität (Fortpflanzung) noch Stoffwechsel haben. Sie leben nicht, haben keine Absichten, tun nichts, sind nicht böse usw. Sie sind bestenfalls nicht da - und wenn sie anwesend sind, dann "entsorgen" wir sie. Entsorgen bedeutet nicht einfach nur, dass wir sie entfernen, sondern auch, dass wir uns diesbezüglich keine Sorgen (mehr) machen. Zu bekämpfen brauchen wir sie nicht, da sie, wie schon gesagt, nichts tun.

Das Buch ist mir zu langatmig geschrieben. Die halbe Seitenzahl hätte genügt, denke ich.

Was fehlt bzw. viel zu kurz kommt, ist der psychogene Faktor. Zu dem Thema würde ich zum Beispiel das Buch: "Tod durch Vorstellungskraft. Das Geheimnis psychogener Todesfälle" des schweizerischen Dr. Dipl. Psychologe, Psychotherapeut und Quantenphysiker Gary Bruno Schmid empfehlen. Er beschreibt zum Beispiel, wie Heimweh, Einsamkeit, Eingesperrtsein, Angstmache, Isolation u. a. uns krankmachen oder gar töten kann. In diesem Zusammenhang sehe ich auch die erhöhte Sterblichkeit in Krankenhäusern, wenn "mal wieder" Krankenhauskeime als Schuldige ausgemacht werden. Oder auch als Grund dafür, dass derzeit so viele Alte und Vorerkrankte "an Corona" sterben.
Hilfreich kann diesbezüglich auch das Lesen des Buches: "Das Elixier der Glückseligkeit" des persischen Mystikers Al-Ghasali, *1058 - 1111, sein. Er schreibt: "Er - der Mensch, Anm. von mir - liebt den Tod und das reine Nichtdasein nur, wenn er im Leben einen allzu harten Schmerz ertragen muss, denn wer von einem Leiden betroffen wird, der liebt das Aufhören des Leidens."

Dass den Autoren ein weiterer Schritt zur Ganzheitlichkeit fehlt, obwohl sie ihre Lehre einer markengeschützten Universalbiologie® den Lesern nahebringen möchten, zeigt zum Beispiel folgende Aussage: "Reiht sich diese Theorie über krankmachende Viren und Bakterien wirklich in die biologischen Zusammenhänge ein? [...] denn dann wäre unsere eigene Biologie ja in der Lage, uns, also sich selbst, zu vernichten. Wenn das so wäre, wie hätten wir Millionen von Jahren überleben, geschweige denn uns weiterentwickeln können? (Seite 10)." Die Antwort ist ganz einfach: durch besitzlose Liebe, uns selbst und der lebendigen Mitwelt gegenüber. Das gängige Dogma der Schulmedizin besagt, dass Mikroben, in diesem Fall Viren uns krankmachen. Das wird als böse bezeichnet. Da aber Viren nichts tun und nicht böse sind, muss es also einen anderen "Mechanismus" geben: Das Lebewesen will ein Problem durch Krankheit zur Darstellung bringen oder sich vom "Leben verabschieden". Es benutzt das Virus.

Epilog:

"[...] ich denke, [...] dass das Verhältnis zu den Naturwissenschaften bereinigt wird, entmystifiziert wird. Und dass sie sich gleichzeitig im gesellschaftlichen Bereich auch nicht mehr so leicht herausreden kann mit solchen Floskeln wie 'Das ist wissenschaftlich abgesichert' [...] Die Leistungsfähigkeit der Naturwissenschaft wird an einen Platz gesetzt, der gesamtgesellschaftlich gesehen, reduziert ist und nicht mehr mit diesen überzogenen Erwartungen verknüpft wie bisher."

Chaosforscher Prof. Dr. Heinz-Otto Peitgen. Zitat aus der Fernsehsendung: "Angriff auf die Ordnung: Chaosforschung", auf N3 am 20.02.1991.

Ich denke: "Jetzt ist es so weit."


Zitat:

"Es ist höchste Zeit, dass wir aufwachen, die Ärmel hochkrempeln und mutig darangehen, unsere Zukunft mitzugestalten, solange noch Zeit dafür ist."

Christine Ax, Friedrich Hinterberger: "Wachstumswahn"

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