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Wohlbefinden in Berlin

Anders leben (lernen): regional, global, ganzheitlich

- Gesundheit -

Titelbild des Buches von Roland Scholz und Sievert Lorenzen: Phantom BSE-Gefahr
Titelbild des Buches von Raimar Ocken: Gesund.Gesellschaft.Krankheit
Titelbild des Buches von Bert Ehgartner: Die Hygienefalle

Widersinniges im bundesdeutschen"Gesundheits"-System

In der BRD sind im Jahr 2017 ca. 350.000 Menschen an Kreislauferkrankungen gestorben, 220.000 an Krebs, 10.000 durch Selbstmord, an Grippe (2015) 700, an AIDS (2015) 460 und an Masern in Europa (2017) 35 Personen.
Warum wird in unserem Lande um die scheinbare Gefährlichkeit von Infektionskrankheiten so ein Gewesen gemacht?

Angst(mache) regiert die Welt

Im Oktober 2018 war ich anlässlich einer Helferkonferenz in einer therapeutischen Wohngemeinschaft. An der Wand hinter der Spüle in der Wohnküche las ich den Hinweis: "Vor dem Kochen die Hände desinfizieren und waschen." Hier regiert Angstmache, dachte ich.

Täglich reinigen sich tausende Menschen in einem der größten Flüsse Asiens, dem Ganges, den Hindus als heilig ansehen. Obwohl nach westlichen Standards der Fluss als Kloake angesehen wird, sind die Nutzer nicht kranker als die Durchschnittsbevölkerung, die nicht in das Wasser steigt.

Vor ein paar Jahren eröffnete mir ein durch mich betreuter Mann während eines Besuchs in seiner Wohngemeinschaft (WG), dass er aktuell von einem Arzt erfahren habe, dass er Krätze habe, mit dem Hinweis, dass sie hochansteckend sei. Das hat uns nicht von unserem normalen Alltag abgehalten. Ein paar Tage später hatte auch seine Freundin das Problem. Und der gemeinsame Säugling? Obwohl die Eltern einen normalen Körperkontakt zu ihm pflegten war er gesund und blieb es auch.

Anmerkung: Falls du ähnliche Kuriositäten erlebt hast, teile sie mir postalisch mit. Ich werde sie ggf. hier hineinstellen.

Psycho-Somato-Ökologie

Auf der Seite "Ganzheitlichkeit" habe ich in aller Kürze versucht darzustellen, wie die Reize (Energien, Kräfte), die in Psyche (Gemüt), Soma (Körper) und Umwelt (besser gesagt: Mitwelt) wirken und von außen auf sie einwirken, unsere Befindlichkeit bestimmen. Diese drei einzelnen Bereiche wechselwirken miteinander, das heißt, sie beeinflussen sich gegenseitig. Dies zu verstehen und zu berücksichtigen halte ich für sehr wichtig, wenn wir gesund bleiben oder wieder werden wollen.

Beispiel

Grafik: Was hält uns gesund? Eingezeichnet sind Faktoren, die dazu beitragen, dass wir gesund bleiben, zum Beispiel gute Beziehungen, Ernährung, geistige Bewegung ...

Kommt ein Mann zu mir in die Praxis und äußert sich in etwa wie folgt: "Erst verlässt mich meine Freundin, dann werde ich auch noch krank." Ich denke: "Er scheint ein wirklich großes Problem zu haben." Wobei die Betonung auf ein liegt. Der Hilfesuchende geht davon aus, dass er zwei Probleme hat: der Liebesverlust und das Krankheitsgeschehen. Nach meiner Betrachtung baut das Eine auf das Andere auf. Die Krankheit ist also die Folge von dem Beziehungsverlust. Das ist für die Art und Weise der Behandlung von besonderer Bedeutung.

Keine Symptome

Ein Mensch, der keine Symptome hat, geht in der Regel zu keinem Behandler (Arzt oder Heilpraktiker). Wenn seine Selbstwahrnehmung gut ist, dann braucht er das auch nicht, denke ich. Wer diesbezüglich unsicher ist, der sollte immer mal wieder einen Heilkundigen aufsuchen und sich mit ihm besprechen. Ich habe hier bewusst das Wort besprechen gewählt, anstatt: sich untersuchen zu lassen. Das Gespräch gibt dem Behandler wertvolle Hinweise bezüglich dessen, was mit dem Patienten los ist und was zu tun ist. Gute therapeutische Gespräche haben Heilwirkung. Ich habe das in einem Artikel - "Gespräche können heilen" - beschrieben, den ich dieser Website als PDF-Datei eingefügt habe.

Sexualität und Gesundheit

Ein Thema, das bei vielen Erkrankungen und Leidenszuständen den Hintergrund bildet, ist der Umgang mit Sexualität. Ich meine hier Sexualität in seiner ganzen Vielfalt, nicht auf Geschlechtsverkehr reduzierten Sex. Das Liebesleben vieler Menschen ist mit diesbezüglichen Ängsten, Tabus, Scham und Verboten vergesellschaftet. Deshalb tritt es (eines Tages) in den unterschiedlichsten Varianten mit krankhaften Symptomen zutage. Ich möchte hier "nur" auf ein weitverbreitetes Problem hinweisen, das ich in einem kleinen Artikel, den ich hier als PDF-Datei einstelle, geschrieben habe: das Vater-Mutter-Kind-Syndrom. Im Wesentlichen geht es dabei darum, aufzuzeigen was geschieht, wenn das Kind-Ich eines Erwachsenen auf das Kind-Ich eines anderen Erwachsenen trifft, beide Personen aber davon ausgehen, dass sie sich auf der Erwachsenen-Ebene begegnen, und erotische Intimitäten teilen. Das kann böse (krankmachende) Folgen hervorbringen.

Pubertät und Wechseljahre

Seit einigen Jahren fällt mir in Gesprächen mit Frauen auf, dass es anscheinend einen Zusammenhang zwischen Pubertät und Wechseljahren gibt. Es fällt auf, dass junge Frauen (Jugendliche), die in den ersten Jahren Probleme mit ihren Tagen haben, auch in den Wechseljahren Probleme haben.
Ich will das hier nicht weiter ausführen, sondern fragen, ob die eine oder die andere Frau dazu bereit ist, mir ihre diesbezügliche Geschichte anzuvertrauen. Das bleibt unter uns. Deshalb schreib bitte per Briefpost. Wenn du anonym schreibst, was auch okay wäre, kann ich dir allerdings nicht antworten.

Regelbeschwerden sind keine Strafe Gottes, die Pubertät und die Wechseljahre auch nicht. Vieles hängt vom Glauben und vom Lebensstil ab. Beides lässt sich verändern.

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