Anders leben (lernen)

Gemeinschaft leben heißt auch, Gemeinschaft schützen

Wir, diejenigen, die Menschlichkeit bewahren wollen, haben eine große Aufgabe zu bewältigen: Wir müssen unsere Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit überwinden. Zahlst du auch bargeldlos, lässt dir dein Essen ins Haus liefern, bestellst im Internet und bezahlst dort auch und bist Fan von Online-banking?
Dann trägst du dazu bei, dass bald das Bargeld abgeschafft wird, und wir durchsichtig werden wie Glas. Findest du das wirklich gut? Diskutierst du das mit deiner (künftigen) Gemeinschaft?

Leseempfehlung, Ilija Trojanow: Der überflüssige Mensch

Gespräche zur Gemeinschaftsbildung

Es ist notwendig gewohnte Wege zu verlassen, wenn neue Ziele erreicht werden sollen

Gemeinschaft entsteht, wenn ...

Wenn wir eine bessere Welt wollen, dann müssen wir etwas dafür tun. Als erster Schritt ist es notwendig, von der Egozentriertheit ("Hauptsache mir geht es gut") zu einem ganzheitlichen Weltbild zu gelangen. Dazu benötigt es eine Veränderung im Fühlen, Denken, Wissen und Handeln.

Über die Gesundheit einer Gemeinschaft

Eine Gemeinschaft ist so gesund wie die Mitglieder dieser Gemeinschaft. Wenn wir also die Gesundheit einer Gemeinschaft, und damit ihr Wohlbefinden, erfassen wollen, dann sollten wir uns die Befindlichkeiten der einzelnen Individuen anschauen. Dabei geht es selbstredend nicht nur um körperliche Symptome und Selbstzufriedenheit, sondern auch um psychische und soziale Auffälligkeiten.
Auch wenn ich das so salopp daher sage, handelt es sich doch um einen schwierigen Prozess, Gesundheit in der Gemeinschaft zu erreichen. Ein wichtiger Faktor, der dazu beiträgt, dass Zufriedenheit eintritt, ist die freie Aussprache. Es sollte sich möglichst in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel einmal pro Woche, in einer persönlichen Gesprächsrunde darüber ausgetauscht werden wie es den einzelnen Mitgliedern geht: Welche Ängste, Hoffnungen, Unzufriedenheit, Gelüste usw. sind derzeit bestimmend?

Leseempfehlung: Jetzt retten wir die Welt

Das Miteinander

Wenn Menschen sich im privaten Bereich zu einer Gemeinschaft zusammenfinden wollen, dann ist eine der zentralen Fragen: Was wollen wir teilen? Es geht also um das Herausfinden von Gemeinsamkeiten. Damit steht letztlich auch die Frage nach dem Nicht-teilen im Zusammenhang. Was kann geteilt werden? Emotionen (Körperkontakt, Sexualität, Freude, Traurigkeit), Wohnraum, Geld, Arbeit, Fürsorge, politisches Engagement, Freizeitgestaltung, Hobbys, geistiger Austausch, Gebrauchsgegenstände u. a. m.
Je mehr positive Übereinstimmung zwischen den Mitgliedern einer Gemeinschaft vorhanden ist, desto gesünder ist sie. Dabei ist der Austausch von Emotionen von besonderer Bedeutung: Wie fühlen wir uns miteinander?

Das Problemfeld: Sexualität

Wenn du gesund und zufrieden in einer Gemeinschaft leben willst, dann ist es sinnvoll bis notwendig auch über das Thema: "Umgang mit Sexualität" zu reden. Es geht dabei um Eifersucht, Besitzansprüche an Lebewesen, emotionale Nähe, Wünsche nach Berührung und Zärtlichkeit u. s. w.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Thema, sei es in meiner Praxis als Heilkundiger wie auch im privaten Umgang. Ich habe in diese Website einen Artikel eingebunden, der dich diesbezüglich vielleicht weiterbringen kann. Du findest ihn: hier.

Gegenseitige Unterstützung und gemeinsamer Aufbruch zu neuen Ufern

Um Kinder gesund groß werden zu lassen, bedarf es mehr als nur einer Mutter, eines Vaters oder eines Elternpaares. Wobei es nicht nur darum geht, dass die Erwachsenen sich gegenseitig unterstützen sondern auch darum, dass sie einen liebevollen Lebensstil pflegen (wie vor). Als Mitglied des Vereins Aufbruch - anders-besser-leben kam mir die Idee eine Regionalgruppe Berlin zu gründen. Machst du mit? Dann melde dich bei mir:

Raimar - Tel.: ++49(0)30 441 39 16 oder raimar@web.de

Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert, heutige Aktualisierung am 06.09.2017.

Gemeinschaftsbildung

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