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Wohlbefinden in Berlin

Anders leben (lernen)

Das Unbekannte ist das, was uns weiterbringt, nicht das Bekannte

Jedes Lebewesen, egal ob Pflanze, Tier oder Mensch, wird von dem Impuls geleitet, sich wohlfühlen, wachsen und gedeihen zu wollen. Was den Menschen von den anderen Lebewesen unterscheidet, ist, dass in ihm auch eine Gegenkraft vorhanden ist, die Todessehnsucht. Wenngleich sie von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt ist.
Dem Wachstum dient, ganz besonders während unserer Kindheit und im Alter, dass wir nicht nur unsere inneren Schätze bewahren, sondern uns auch immer wieder mit neuen Inhalten auseinandersetzen. Wir benötigen also eine gewisse Form der wohltuenden Stabilität einerseits und des intellektuellen Gefordertseins andererseits.

Die Bewegungen, die dem Wachstum dienen, finden nicht im Internet statt, sondern in der realen Welt. Darum wollen wir uns bemühen.

Du kannst daran mitwirken, dass sich das Wohlbefinden in Berlin - letztlich auch anderswo - steigert. Melde dich bei mir.

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Menschen im Herzen von Berlin

Anders leben (lernen)

Spätestens seit Albert Einstein wissen wir, dass wir unsere Probleme nicht mit derselben Denkweise lösen können, mit der wir sie erschaffen haben.

Es ist 12 Uhr!

Glaub nicht, dass das Verbot von Plastiktrinkröhrchen und Kunststofftellern uns in irgendeiner Weise retten wird. Glaub auch nicht, dass die Verbreitung von Elektroautos, ferngesteuerten Fahrzeugen, die Nutzung von Elektrikfahrrädern, die weitere Verbreitung von Solaranlagen u. Ä. m. uns auf die Dauer gesundheitlich zuträglich ist. All das schafft "nur" neue Probleme.
Vor ein paar Tagen, im Mai 2018, habe ich in Internetnachrichten gelesen, dass weltweit pro Sekunde 10 Klimaanlagen zugeschaltet werden ... und dann dürfen wir die gigantischen Berge aus Elektroschrott nicht übersehen.
Denk doch bitte mal darüber nach, welche (deiner) Geräte Abwärme schaffen. - Vergiss dabei aber deine Computer nicht. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, wenn wir weiterleben wollen, erstens: Wir müssen anders leben (lernen). Das bezieht sich nicht nur auf den zwischenmenschlichen Bereich, durch Veränderungen im Fühlen, Denken und Handeln, sondern auch auf den Umgang mit der Natur, deren Teil wir sind. Und zweitens: Wir müssen uns im konsumieren beschränken, Minimalisten werden.

Psychisch nicht gesund

Es ist schon eine ganze Weile her, da habe ich als Therapeut in einer großen "Nervenklinik" im Bereich Akutpsychiatrie gearbeitet. In der Zeit ist mir aufgefallen, dass sich viele Patienten nach mehr oder weniger langer Zeit erneut zur Behandlung einfanden bzw. erneut zur Behandlung eingeliefert wurden. Dabei habe ich festgestellt, dass über die Jahre bei vielen Personen die symptomfreie Zeit immer kürzer wurde.

Was war der Grund?

Zu der Zeit war ich Psychosomatiker. Das bedeutet, dass ich davon ausging - und es immer noch tue -, dass jede Krankheit und jeder Leidenszustand aus psychischen und somatischen Anteilen besteht. Es gibt nach dieser Betrachtungsweise keine "nur körperlichen" und "nur psychischen" Seinszustände. Während meiner Arbeit kam ich zu der Erkenntnis, dass für eine wirklich konstruktive Diagnostik und Behandlung immer auch der Zustand der Mitwelt ("Umwelt") mit berücksichtig werden muss. Auf Grund dieser Erfahrung beschrieb ich die Theorie der Psycho-Somato-Ökologie.
Leider haben sich viele Behandler und Patienten dieser Erkenntnis noch nicht angeschlossen. Es könnte vielen Menschen besser gehen.

Weltenverbesserer

Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt. Zwar ähneln sich manche dieser Vorstellungen, aber letztlich sind doch alle unterschiedlich. Also brauchen wir uns gar nicht darum zu bemühen, die Welt retten zu wollen. Meiner Meinung nach ist es schön, dass es so vielfältige Lebewesen gilt. Der Gedanke, dass sich alles immer ähnlicher und normenkonformer wird, ist mir ein Graus.
Um diese ursprüngliche Schönheit erhalten zu können, müssen wir uns miteinander vertraut machen und unsere Ängste vor dem Fremden abbauen. Das geht nicht im Internet - auch wenn es enttäuscht. Wir müssen uns wieder mehr persönlich begegnen und uns mit all unseren Sinnen begreifen.

Kräfte für Gesundheit und Heilung

Es mag auf den ersten Blick paradox klingen, wenn ich sage, dass viele brachliegende Kräfte, die wir für unser Wohlbefinden nutzen können, im Verzicht liegen. Stell dir zum leichteren Verständnis eine zweiarmige Waage vor. Beide Seiten sind gleich belastet. Nun nimmst du auf der einen etwas fort. Was geschieht? Sie neigt sich zur anderen Seite. Das bedeutet, dass diese Seite mehr Gewicht bekommt.

Neue Lebensqualität

Wie sieht die neue Wohlbefinden-Welt aus? Das, was ich jetzt schreibe, liest sich sicherlich ganz einfach. Da kommt leicht Skepsis auf: Können große Probleme einfach gelöst werden? Kann es genügen, dass wir uns mehr persönlich berühren lassen? Mit Gefühl und Verständnis, mit Anteilnahme, gegenseiter Wertschätzung und Achtsamkeit? Was sage ich da? Es geht! Aber der Weg dorthin ist steinig: Wir müssen unsere Ängste und Besitzansprüche reduzieren. Das ist alles.

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